ANAGRAMMGEDICHT
Nashornstern reiss Feld
assfern Thronelendriss
friss Strahlen Sonne red
lehre Sondenfrass Stirn
trenne Firn Hassdrossel
fern der Stahlsinne Ross
Gedichte, Balladen und Bilder
„Ausklänge“ (Martins Lyrik, 1) 10 Gedichte (2016-2017) von Martin Zaglmaier mit 3 Bleistiftzeichnungen von Rolf Müller
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Farbige Arbeiten überwiegend im Format 21 x 21 cm auf Malkarton. Auf Anfrage auch käuflich zu erwerben. Folgen Sie mir auf Instagram.
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„Silberregen“ (Martins Lyrik, 2) 12 Gedichte (2017-2018) von Martin Zaglmaier mit 4 Fotografien von Thomas Zaglmaier
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Nashornstern reiss Feld
assfern Thronelendriss
friss Strahlen Sonne red
lehre Sondenfrass Stirn
trenne Firn Hassdrossel
fern der Stahlsinne Ross
Immer hör‘ ich nur das harte „Was?“.
Niemals hör’ ich leise: „Bitte?“
Alle Tage beißt ein Freund ins Gras.
Alle Tage gibt es Arschtritte.
Alle Tage hör’ ich schrilles „Sie“,
niemals zärtlich-flüsternd: „Du“.
Warum, Job, lässt Du mich wirklich nie
ein einziges Mal in Ruh‘?
Tag, versink‘ im kühlen Schweigen.
Tag, versink‘ in schwarzer Tusche.
Lass die Abendstunden gleichen
einer immer kalten Dusche.
ANAGRAMMGEDICHT
Omas AzaleenBH ist dein Gartenhaus
das in seiner Baumhoehle tanzt Sag A
Hohles Neinauge Damastzart i Basen
Was in diesem Leben passiert,
geht im ganzen Trubel unter.
Unter einer Menschenwalze,
werd’ ich flacher als die Flunder.
Was in diesem Leben passiert,
passiert stets im Augenwinkel.
In der Fremden wilden Flut,
werde ich zur stillen Insel.
ANAGRAMMGEDICHT
Mildmattes Fernlicht Meine Donner
flirten mit Traenen Dem Sichelmond
flattern seitdem drinnen Co-Himmel
fort Schnell entrinnt dem Imam dein
Land Mitleid Trennt fromm Chinesen.