Untitled Post 23. Januar 201730. Juni 2022Martin W. Zaglmaier VERHÄNGNIS I Der Trauervogel schwingt durch meine schwarz- weißen Träume ich bin nirgend- wo vor ihm sicher nirgendwo spendet ein Feuer mir Wärme und Licht
Untitled Post 1. Januar 201730. Juni 2022Martin W. Zaglmaier SATTHEIT Die nackten Knochen liegen auf den Tellern die satte Leere atmet die Stille unsere Lippen sind und bleiben wie der Traum nach dem Morgengrauen versiegelt
Untitled Post 29. Dezember 201630. Juni 2022Martin W. Zaglmaier HOSPIZ I Ihr flüstert ihr denkt sie schläft doch sie hat nur ihre Augen geschlossen bitte öffne die Augen ich bin da ich bin bei dir sie öffnet sie sie sieht mich sie strahlt uns an
Untitled Post 27. Dezember 201630. Juni 2022Martin W. Zaglmaier SCHREIB-QUAL Wenn ich Gedichte schreibe verirre ich mich in den bunten Abwegen und -gründen niemand hört mich laut- los weinen oder still- schweigend lachen ich denke oft: viel- leicht – viel- leicht – mach ich was ganz An- deres bald
Untitled Post 20. Dezember 201630. Juni 2022Martin W. Zaglmaier ALLTAGS- STUMPFSINN Jeder Tag ist ein Todeskampf unserer Gefühle täglich drohen wir abzustumpfen denn alle langen Arme und langen Beine sind des langen Lebens und langen Sterbens müde geworden wir spüren in den Gliedern keine Kraft mehr wir spüren nur noch schwach im schwachen Herzen die Hoffnung!
Untitled Post 16. Dezember 201630. Juni 2022Martin W. Zaglmaier FLUCHT Zwischen dem sanften Blau des Abends und dem Schwarz der Seele ergreifen letzte Momente als drohe ihnen die Endzeit die Flucht